Städtische Umwelten erzeugen „toxischen Stress“ – Neue Wege der Diabetes Prävention

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Die gegenwärtigen städtischen Umwelten sind maßgeblich an der Ausweitung der chronischen Zivilisationskrankheiten beteiligt.

Bei der Entwicklung des Diabetes Typ 2 wird dies besonders deutlich. Die Firma NovoNordisk, der größte Insulin-Produzent, hat eine internationale Vergleichsstudie (www.citieschangingdiabetes.com) zur Entwicklung des Diabetes in städtischen Umwelten initiiert, die neue Ansätze für eine wirksame Gesundheitsförderung und Prävention in städtischen Lebenswelten im Rahmen der Stadtplanung suchen und erproben soll. Erforscht werden soll, in welchem Umfang chronischer „Toxischer Stress“ als Summe von Umwelt- und Sozialbelastungen den weltweiten Anstieg der „Zivilisationskrankheiten“ provoziert und unterhält. „Urban Health“ (www.who.int) wird damit zu einem großen Forschungs- und Entwicklungsthema im Rahmen der „New Urban Agenda“ (www.habitat3.org) der Vereinten Nationen und der „Sustainable Development Goals“ (www.ncdalliance.org), die eine Reduzierung der chronischen, nichtübertragbaren Krankheiten um 30 Prozent bis zum Jahr 2030 vorsehen. Es gibt also speziell in Deutschland viel zu tun, eine entsprechende Forschungswende herbeizuführen.

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