So kann eine systematische Gesundheitspolitik aussehen

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Mit dem Titel „A Healthier America 2013: Strategies to move from sick care to health care in the next four years” hat der “Trust for a Healthier America” ein bemerkenswert klares und systematisches Programm für die Entwicklung eines gesundheitsfördernden Gesundheitswesens veröffentlicht.

„A Healthier America 2013: Strategies to move from sick care to health care in the next four years” (PDF, 3,41 MB)

An vielen Stellen ist in den USA gegenwärtig von der Notwendigkeit des „Advocacy” die Rede, der aktiven Interessenvertretung gegenüber den politisch Verantwortlichen auf der Ebene von Bund und Ländern. Anregungen für entsprechende Initiativen in Deutschland finden sich z.B. hier:

http://www.apha.org/advocacy/

Das reicht für eine systematische Gesundheitspolitik leider nicht der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung zur Gesundheitspolitik liest sich wie ein Arbeitsprogramm für drei SachbearbeiterInnen im Innenministerium.
Warum dazu ein eigenes „Gesundheitsministerium” notwendig ist, bleibt schleierhaft. Die Herausforderungen des demografischen Wandels, einer nachhaltigen Daseinsvorsorge und einer systematischen öffentlichen Gesundheitsförderung in allen relevanten Politikbereichen wurden einvernehmlich unter den Tisch gekehrt. Gesundheitspolitik findet auch in den nächsten vier Jahren in Deutschland auf der Ebene der Bundesregierung nicht statt.

Koalitionsvertrag-2013 (PDF, 969 KB)

„Advocacy” ist daher auch hier unerlässlich, um Bewegung in die Politik zu bringen.

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