Rahmenkonzept für eine transparente und durchlässige Studienstruktur für Gesundheitsberufe

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Der Kooperationsverbund Hochschulen für Gesundheit engagiert sich für eine transparente und durchlässige Studienstruktur für alle Gesundheitsberufe im Kontext des Bologna-Prozesses.

Der Reformbedarf ist erheblich.

Er betrifft sowohl die Studienbedingungen der Gesundheitsberufe, die neu auf der Ebene wissenschaftlicher Qualifikation ausgebildet werden als auch zahlreiche weitere Studiengänge, die für ein Gesundheitswesen des 21.
Jahrhundert von zentraler Bedeutung sind. Dies reicht von der Pharmazie bis zur Medizintechnik, von der Psychotherapie bis zur Sozialen Arbeit, von der Gesundheitsförderung bis zur Stadtplanung.

Grafik - Entwicklungsfeld für gesundheitswissenschaftliche Studiengänge

Bisher drücken sich die Wissenschaftsminister und leider auch viele Hochschulleitungen vor einer systematischen Planung und einer Vereinheitlichung der gesundheitswissenschaftlichen Studienangebote.
Das Leitbild „Hochschulen für Gesundheit” enthält Vorschläge, die von Universitäten und Fachhochschulen gleichermassen aufgegriffen werden können.
Die Entwicklung von einheitlichen Fachqualifikationsrahmen für die verschiedenen gesundheitswisenschaftlichen Studien- und Berufsbereiche im Kontext des Europäischen Qualifikationsrahmen für Lebenslanges Lernen hat dabei eine bedeutende Funktion für die Entwicklung integrierender Studienangebote an künftigen „Hochschulen für Gesundheit” in Deutschland.
Ein entsprechender Verfahrensvorschlag wurde bereits vor 4 Jahren veröffentlicht und in ersten Schritten im Rahmen eines von der Robert-Boscht-Stiftung finanzierten Projektes realisiert.

Hieran kann weiter angeknüpft werden: Wege zu einer transparenten Studien und Berufsenwtciklung für die Hochschul-Bildung für Gesundheitsberufe (PDF, 1,34 MB)

Der Kooperationsverbund „Hochschulen für Gesundheit” engagiert sich dafür, dass sich die Wissenschaftsministerien der Länder und das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Erarbeitung eines „Masterplan Hochschulen für Gesundheit 2020” unterstützen und finanzieren.

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