Interprofessionelle Zusammenarbeit als zentrales Thema der Studienentwicklung

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Die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe benötigt eine gemeinsame gesundheitswissenschaftliche Grundlage als Verständigungsrahmen für eine verantwortliche und kompetente Kooperation.

International sind daher in den letzten Jahren in verschiedenen Ländern Initiativen gestartet worden, die Hochschul-Studien der Gesundheitsberufe unter einem gemeinsamen Dach zusammenzufassen und durch gemeinsame Ausbildungsphasen zu verbinden.
Dies entspricht den Zielen des Kooperationsverbundes „Hochschulen für Gesundheit”, der sich unter anderem auch für einen gemeinsamen grundlegenden Bachelor-Studiengang „Gesundheitswissenschaften” als Ausgangspunkt für weiterführende berufliche Differenzierungen im Masterstudium ausspricht. In den USA wird dies auch für das Medizinstudium bereits seit vielen Jahren praktiziert.

Anregungen für die Planung von interprofessionellen Qualifizierungen finden sich z.B. in den folgenden Berichten:

  1. Canadian interprofessional Health Collaborative (PDF, 386 KB)
  2. Centre for the Advancement of interprofessional Care Education (CAIPE)
  3. Interprofessional Education Collaborative (IPE)

In Deutschland will die Robert Bosch Stiftung entsprechende Entwicklungen künftig fördern. Dazu gibt es einen Projekt-Flyer mit dem Titel Operation Team – Interprofessionelles Lernen in den Gesundheitsberufen (PDF, 2,43 MB).

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